Gewinner von Gero Storjohanns Aktion „Besondere Orte“ ausgezeichnet

Gewinnübergabe im Garten von Familie Storjohann in Seth: (vlnr.) Maren Storjohann , Heike Benkmann aus Henstedt-Ulzburg), Ursula Michalak, Gero Storjohann und Melanie Haak.

Seth. Der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann freut sich über zahlreiche eindrucksvolle Fotos und Tipps zu seiner Internet-Osteraktion „Die schönsten Plätze in Segeberg und Stormarn“.  Die ersten Gastbeiträge wurden bereits Internet auf www.gero-storjohann.de  veröffentlicht. Über Ostern werden weitere folgen. Unter den Einsendern wurden am Gründonnerstag 10 Radwanderführer „Die schönsten Radtouren in Schleswig-Holstein“ von Horst-Dieter Landeck, verlost. Gero Storjohanns Ehefrau Maren hatte als Mitinitiatorin einige Touren mit erarbeitet und zog die 10 Gewinner. Noch am gleichen Tag holten Heike Benkmann aus Henstedt-Ulzburg, Ursula Michalak aus Bad Segeberg und Melanie Haak aus Kattendorf ihre Radroutenplaner im Garten von Familie Storjohann ab. Den anderen Gewinnern werden ihre Preise in den nächsten Tagen zugestellt.

„Draußen ist mehr möglich“. Damit ruft unser Ministerpräsident Daniel Günther in der Corona-Pandemiezeit in den Medien dazu auf, Kontakte zu vermeiden und stattdessen lohnenswerte „Open Air Ziele“ in der Heimatregion als gefahrlosen Ausgleich zu besuchen.

„Damit gewinnen besondere Orte und Plätze hier in Stormarn und Segeberg an Bedeutung.  Die auf der Homepage vorgestellten Plätze können auch in der Krisenzeit mit Reise- und Beherbergungsverbot angesteuert werden,“ begründet der begeisterte Fahrradfahrer Gero Storjohann sein aufwendiges Projekt mit nunmehr 25 Vorschlägen.

Der Vorsitzende des fraktionsübergreifenden Bundestags-Arbeitskreises „Fahrrad“ freut sich über das große Interesse, die zahlreichen und hochwertigen Einsendungen sowie die Hunderte von Likes in den Social Medias. Auch nach Corona bleiben diese 25 Routenvorschläge als Ausflugstipps auf der Homepage www.gero-storjohann.de erhalten und werden gelegentlich ergänzt. Das Projekt dient auch der zukünftigen Tourismusförderung in unserer Region.

Die vorgeschlagenen besonderen Routen eignen sich größtenteils auch für unternehmungslustige Familien als Kurzstrecken mit Kinderwagen, Walking-Stöcken oder ihrem Hund. Manche Ziele sind einfach zum Erinnern, Staunen oder Eintauchen in die Vergangenheit von und Stormarn und Segeberg geeignet.

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Katja Rathje-Hoffmann – Die Belastung der Pandemie bei Kindern wahrnehmen

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Die Corona Pandemie ist für alle Teile der Gesellschaft eine enorme Belastung und Zumutung. Alte und junge Menschen leiden besonders. Mal laut und oft leise und mal mehr oder mal weniger beachtet.

Wir lenken mit unserem Antrag den Fokus auf die Kinder und Jugendlichen und besonders auf jene, die aus sozial schwachen oder besonders belasteten Umständen kommen.

Die jüngste Studie vom Hamburger UKE, die COPSY- Studie hat ergeben, dass beinahe jedes dritte Kind Hinweise auf eine psychische Belastung zeigt.

Im Vorfeld der Pandemie waren es vergleichsweise 20 Prozent.

Fast 85 Prozent aller Kinder und Jugendlichen empfinden diese aktuelle Krise als belastend.

Die Ängste und Sorgen der Kinder führen dann oft zu Kopfschmerzen und Niedergeschlagenheit und 40 Prozent der Kinder berichten zudem, dass sie keinen Sport mehr treiben und überhaupt keine Bewegung mehr haben.

Stattdessen, wir ahnen es schon, wird viel mehr Zeit am PC verbracht, natürlich auch wegen des notwendigen Home-Schoolings, das nur so überhaupt funktioniert während der Pandemie.

Dazu kommt noch erschwerend, dass sich die Stimmung in den Familien krisenbedingt verschlechtert.

Um uns als Landtag auch hier ein umfassendes Bild machen zu können, haben wir eine umfangreiche Expertenanhörung durchgeführt.

Besonders beeindruckend und sehr authentisch waren die Erläuterungen von Emma-Louise Döhler als Vertreterin des „Jungen Rates Kiel“.

Sie beklagt anschaulich die mangelnden Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche. Etwa ¾ von ihnen fühlen sich mit ihren Sorgen und Nöten nicht ernst genommen.

Corona verstärkt die unausgeglichenen Chancen, schon allein durch die notwendige technische Ausstattung, die nicht alle haben.

Was auch zu befürchten ist, sei dass die jetzt in der Corona-Zeit erworbenen Schulabschlüsse wohlmöglich künftig nicht als gleichwertig angesehen werden könnten.

Und auch sie bedauert am meisten das Fehlen der üblichen und notwendigen Kontakte. Kinder und Jugendliche wollen Gleichaltrige treffen. Das ist ihnen genauso wichtig, wie der Kontakt zu den Eltern.

Der Landesjugendring hat festgestellt, dass den Kindern viel zu oft ein Rückzugsort fehlt und es keinen Raum für private Erlebnisse gibt. Die Gruppe zu treffen, Freundinnen und Freunde kennenzulernen und sich auszuprobieren. Alles ist schwierig.

Wir müssen die Belange und Wünsche der jungen Menschen mitdenken und beachten. Der Landesjugendring als eine Vertretung der jungen Generation lobt ausdrücklich, dass die Jugendarbeit Bestandteil des Stufenplans der Landesregierung ist.

Es muss auch eine Perspektive für die verbandliche und die offene Jugendarbeit geben. Ebenfalls positiv bewertet wird, dass der Sport wieder eine Perspektive hat und Kinder in Gruppen wieder kontaktarm sporteln können.

Eine Perspektive benötigen auch die Kurse und Qualifizierungsmaßnahmen für Jugendleiterscheine und zu Trainerinnen und Trainern und zu Erste Hilfe-Lehrgängen.

Diese sind zur Zeit leider nicht erlaubt, werden aber sehr dringend gebraucht.

Jugendarbeit lebt vom ehrenamtlichen Engagement und davon, in der eigenen Freizeit Gutes zu tun.

Das Ausgefallene lässt sich gar nicht oder nur sehr schwer nachholen.

Genau hier brauchen wir eine Anpassung des Stufenplans.

Es ist erfreulich, dass sich seit dem 8. März wieder 10 Jugendliche kontaktarm treffen können, jedoch gilt das noch nicht für z.B. die Pfadfinder und weitere Bildungsangebote.

Bei den Kindern und Jugendlichen besteht der Wunsch, dass Jugendzentren als letzte pandemiebedingt zu schließen und so früh wie möglich wieder zu öffnen und zudem sollte es auch technisch angemessen ausgestattet sein.

Aus unserer Sicht ist die gesamte Jugendarbeit die Wiege zur demokratischen Grundhaltung und des demokratischen Miteinanders.

Wir dürfen gerade auch während der Pandemie Kinder und Jugendliche nicht aus den Augen verlieren.

Wir müssen hier gemeinsam als Gesellschaft und Politik handeln.

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Katja Rathje-Hoffmann – Pflichtmitgliedschaft nicht gewollt

Katja Rathje-Hoffmann MdL

Katja Rathje-Hoffmann, pflegepolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, zur Abstimmung der Pflegeberufekammer-Mitglieder:

„Mit einem so eindeutigen Ergebnis haben wir nicht gerechnet. 91,7% der Mitglieder stimmen für die Auflösung der Pflegeberufekammer in Schleswig-Holstein.

Ich möchte an dieser Stelle sagen, dass die Zusammenarbeit mit der Pflegeberufekammer stets sehr konstruktiv war, aber es zeigt sehr deutlich, dass es richtig war, dass das Land die Anschubfinanzierung unter die Bedingung stellte, dass die Mitglieder über das Bestehen der Kammer abstimmen.

Bei diesem Abstimmungsergebnis ist es eindeutig, dass eine Pflegeberufekammer nach dem Modell der Pflichtmitgliedschaft nicht gewollt ist.“

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